Projektevaluation (Zeitliche Dimensionierung) – PTS „Im Zentrum“

EVA_PTS_7_71) Zeit um die Projektgruppe zu bilden: Insgesamt bewerteten die Schüler/innen der Polytechnischen Schule die zeitliche Dimension der Gruppenbildung durchwegs positiv. 22% gaben an, dass im Projekt „genug Zeit“ dafür zur Verfügung stand und 67 % waren der Meinung, dass es eher genug Zeit dafür gab. Kein/e Schüler/in wählte die Varinate „gar nicht genug Zeit“ auf dem Evaluationsbogen.

EVA_PTS_7_42) Auch die Frage nach der zeitlichen Dimension des Projektbuch-Voschlages wurde als völlig ausreichend von Seiten der Schüler/innen bewertet. Weder die Variante „eher nicht ausreichend“ noch die zweite Negativbewertung „gar nicht ausreichend“ wurden von einem/einer der Beteiligten gewählt.

 

EVA_PTS_7_13) Als unzureichend muss hingegen die zeitliche Dimensionierung der Buchauswahl insgesamt erachtet werden. Ein Drittel der Schüler/innen bewertete das Zeitkonzept hier negativ mit „eher nicht genug Zeit“. Auf Basis dieser Erkenntnis wurde „Recherche & Auswahl“ (die im Pilot noch Teil der Lesephase waren) für den Herbst ’17 als eigenständige Projektphase konzipiert (siehe Fazit unten).

EVA_PTS_7_6 4) Als zeitlich gut dimensioniert sehen die Teilnehmer/innen das Kennenlernen der Bücherei vor Ort (Detailergebnisse zur Bücherei folgen). Einer niedrigen Negativbewertung stehen hier ein 84%-iger positiver Wert gegenüber. Mehr als die Hälfte der Schüler/innen gab an, das für das Kennenlernen der Bücherei vor Ort „genug Zeit“ einberaumt wurde. Weiter 28% mit „eher genug Zeit“.

EVA_PTS_7_5

5) Das Ziel den Schülern und Schülerinnen der PTS „Im Zentrum“ auch die Arbeit mit dem Online-Katalog der Büchereien Wien zu vermitteln, muss entlang einer ersten Evaluation hingegen als verfehlt erachtet werden. Die Evaluation, die eben der Resturkturierung einzelner Projektphasen dient, gibt hier unbedingten Anlass zu Verbesserungen.

EVA_PTS_7_26) Wiederum als ausreichend kann demgegenüber die zeitliche Dimensionierung der 6-wöchigen Lesephase gesehen werden. Insgesamt bewerteten 83% diese positiv, während 17% angaben „eher nicht genug“ Zeit zum Lesen gehabt zu haben. Keiner der Schüler/innen gab an „gar nicht genug“ Zeit für die Lektüre gehabt zu haben.

EVA_PTS_7_37) Im Gesamtergebnis wird die Arbeit in der Schreibwerkstatt als zeitlich ausreichend bewertet. Doch die Positivbewertungen betreffen zum Großteil die Antwortkategorie „eher genug Zeit“. Nur ganze 17% bewerten die zeitliche Konzeption der Schreibwerkstatt, indem sie die diesbezüglich Fragestellung  mit „genug Zeit“ beantworten.

8) Obiges Ergebnis relativiert sich weiter, sobald man die EVA_PTS_7_8Teilnehmer/innen nach ihrer Meinung hinsichtlich der zeitlichen Dimension des Drehbuchschreibens fragt. Nur noch etwas mehr als die Hälfte der Schüler/innen der PTS sind der Meinung, dass die Zeit dafür ausgereicht hat. Die Differenz im Ergebnis der beiden letzten Fragestellungen ergibt sich letztlich auch aus daraus, dass in der Schreibwerkstatt bereits in den Bereichen Film & Theater gearbeitet (produziert) wurde.

FAZIT:

Die Bewertung der Projektphasen und Arbeitsschritte durch die teilnehmenden Schüler/innen, stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Projekts „Fortsetzung folgt…“ dar. Im Rahmen einer ersten Evaluation des (Pilot)Projekts stellen die zeitlichen Dimensionen dieser Projektphasen einen Arbeitsschwerpunkt dar. Dabei lassen sich drei konkrete Problemfelder verorten:

  1. Die zeitliche Dimension der Buchauswahl (vor dem Hintergrund eines partizipativen Zugangs)
  2. Die zeitliche Dimension der Entwicklung digitaler Kompetenzen (Stichwort: Online-Katalog)
  3. Die Vermengung von (ansatzweisen) Produktionen (Film & Theater) im Rahmen der Schreibwerkstätten

ad 1) Als Konsequenz auf die unzureichende Bewertung der zeitlichen Dimension der Buchauswahl wird mit „Recherche & Auswahl“ eine neue Projektphase etabliert. Waren diese Arbeitsschritte im Pilotprojekt noch in die Literaturphase subsumiert, so teilt sich letztere zukünftig in „Recherche & Auswahl“ sowie „Lesen“. Aufgrund der außerordentlich positiven Bewertung der Lesezeit (siehe Frage 6) wandert eine Woche von dieser zu „Recherche und (Buch)auswahl“ (künftig 2 1/2 Wochen).

ad 2) Mit der zeitlichen Aufstockung der Eingangsphase erfolgt auch die Empfehlung an künftige SchulpartnerInnen, die – in den Büchereien im Rahmen der Orientierungsveranstaltung erlernten – Kenntnisse bzgl. der Online-Recherche im Schulunterricht zu vertiefen und der ersten, geführten Orientierung einen zweiten, freien Besuch der Bücherei-Zweigstelle des Bezirks folgen zu lassen.

ad 3) Die Durchführung von Produktions-Arbeiten (Filmen, Theaterproben) abseits des Drehbuchs im Rahmen der Schreibwerkstatt stellen nicht nur ein Problem für die Projektevaluation, sondern in erster Linie ein Problem für den gesamten Projektablauf dar. Im Rahmen der Evaluation hatten die TeilnehmerInnen auch die Möglichkeit ein freies Feedback zu geben. Von den 18 teilnehmenden Schüler/innen nutzen 16 diese Möglichkeit – nicht zuletzt um den Zeitmangel in der Schlussphase des Projekts zum Ausdruck zu bringen. Eine Produktionswerkstatt (im Ausmaß von mindestens 2-3 Unterrichtseinheiten) im Anschluß an die Schreibwerkstatt stellt demnach eine unabdingbare Voraussetzung für eine hochwertige Arbeitsatmosphäre bzw. gehaltvolle Projektergebnisse und zufriedene Teilnehmer/innen dar.

Kommentare sind geschlossen